Samstag, 25. November 2017

Mal wieder ein Teaser

Es ist mal wieder Zeit für einen weiteren Teaser - auch wenn ich noch nicht weiß wann es eine Review geben wird:
Post von 3ds-flashcard.com aus dem Lager in Frankreich. Bezahlung per Paypal ist möglich. Leider ist der Versand aus Frankreich sehr teuer (und ich musste etwas verhandeln um die per eMail angekündigten "about 20€" zu erreichen).
Die Hardware ist die gleiche wie die aktuellen Karten von r4isdhc.com und r4i-sdhc.com, d.h. diese Karte ist mit NTRBoot kompatibel.

Steam Link als günstige Raspberry Pi Alternative


Wer sich nach einer günstigen Alternative zu einem Raspberry Pi umschaut und keine GPIO Pins hat könnte ein "Steam Link" in Betracht ziehen. Das auf ARM+NEON CPU basierende Gerät hat ein offenes SDK sodass man es auch ohne Steam gut benutzen kann. Außerdem ist es momentan im Sale für 5-6€ (zzgl 8-9€ Versand wenn man in Deutschland wohnt): http://store.steampowered.com/app/353380/Steam_Link/.
Das SDK gibts übrigens unter https://github.com/ValveSoftware/steamlink-sdk.

Montag, 20. November 2017

Donnerstag, 16. November 2017

Rocketlauncher für DSi Custom Firmware geleakt

Heute wurde der Exploit "Rocketlauncher" geleakt, der benötigt wird um auf dem DSi eine Custom Firmware auszuführen. Allerdings fehlen noch weitere Tools damit der Exploit für den durchschnittlichen Nutzer etwas bringt.
Um den Exploit in dem DS White List Check vom DSi zu verwenden muss man den DSi auf die Version 1.4.0 downgraden. Außerdem wird eine unterstützte DS Mode Flashkarte oder ein unterstütztes Spiel benötigt.

Dienstag, 14. November 2017

Stargate 3DS Update

Die Stargate Flashkarte, die DS- und 3DS Mode zusammen mit NTRBoot in einer Karte vereinen möchte, ist laut dem offiziellen Team jetzt in Produktion gegangen.
Zuletzt gab es Ende September ein Update, dass die Karte bis zur Mitte des Oktobers erscheinen sollte.

Xbox One Wireless Controller (weiß) + Xbox One Spiel- und Ladekit Review (Microsoft)


Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Verpackung und Inhalt
3. Qualität der Hardware
4. Inbetriebnahme
5. Benutzungskomfort
6. Schlussergebnis

1. Überblick

Wenn man häufiger Videospiele am Computer spielt fällt einem irgendwann auf, dass immer mehr Videospiele für Konsolen optimiert wurden und die Steuerung nur notgedrungen auf den PC übertragen wurden. Das geht in manchen Fällen, wie z.B. bei "Brothers - A Tale of Two Sons" oder "Darksouls" so weit, dass der Entwickler einem stark zur Verwendung eines Controllers rät oder sie voraussetzt.
Wenn man sich auf dem PC-kompatiblen Gamepadmarkt umschaut wird man praktisch mit Angeboten überflutet - nur dass die Qualität der meisten Gamepads zweifelhaft ist. Eine Firma bei der man ziemlich garantiert eine gute Hardware bekommt ist Microsoft, deren Controller auch mit der eigenen XBox One Konsole verwendet werden können. Außerdem kann man sich ziemlich sicher sein, dass ein neueres Spiel für den PC, das Controller unterstützt, auch das XBox Gamepad unterstützt.
Da zu einem Controller meiner Meinung nach auch ein Akku gehört, wird das "Spiel- und Ladekit", das einen Akku und ein Ladekabel enthält, gleich mitbewertet.

Offizielle Funktionen des Gamepads(von der Verkaufsseite bei Amazon):
- Kompatibel mit Xbox One, Xbox One S und Windows 10
- Bluetooth Technologie für die Verwendung mit Windows 10 PC, Tablets und Smartphones
- Bis zu doppelter Funkreichweite als bisherige Controller
- Textured Grip (strukturierter Griff) für noch besseren Halt, 3,5mm-Klinkenstecker für Kopfhörer und Headsets
- Lieferumfang: XBox Wireless Controller, weiß, 2x AA-Batterien

Offizielle Funktionen des Ladekits (von der Verkaufsseite bei Amazon):
- Die Akkus werden während des Spielens und im Standby-Modus der Konsole aufgeladen
- In weniger als vier Stunden voll aufgeladen
- Nie wieder Geld für Einwegbatterien ausgeben
- Lieferumfang: Xbox One Spiel- und Ladekit

2. Verpackung und Inhalt

Der Controller

Die Verpackung von dem Gamepad zeigt selbiges auf einem weißen Hintergrund. Außerdem sind auf der Vorderseite das XBOX Logo und der Schriftzug "Wireless Controller" zu erkennen. An den anderen Seiten gibt es mehr oder weniger hilfreiche Informationen, Sicherheitshinweise und Werbetexte.

Wenn die Packung offen ist wird einem der Controller etwas wie ein Ehering auf einer schrägen Einlage aus sich künstlich anfühlender Pappe präsentiert. Unter der Pappe befinden sich noch Schnellstartanleitungen in unterschiedlichen Sprachen und ein Heftchen mit Garantie- und Sicherheitsbedienungen. Unter dem Controller sind zwei AA Batterien. Mehr ist nicht in der Packung enthalten.

Das Play & Charge Kit

Die Verpackung dieses Kits hat in allen Dimensionen etwa 2/3 der Verpackung des Controllers. Auf der Vorderseite sieht man auf grünem Hintergrund ein Bild vom Akku und von dem USB Kabel. Hier gibt es außerdem ein XBOX ONE Logo und den Text "Play & Charge Kit". Die restlichen Seiten sind ähnlich wie bei der Verpackung des Controllers mit Werbetexten, Sicherheitshinweisen und nützlichen Informationen bedruckt.

Auch hier werden einem der Akku und das USB Kabel auf einer Schräge aus künstlicher Pappe präsentiert - nur etwas flacher als bei dem Gamepad. Darunter wie gewohnt neben einer Schnellstartanleitung auf unterschiedlichen Sprachen ein Heftchen mit Garantie- und Sicherheitshinweisen.

3. Qualität der Hardware

Der Controller

Die weiße Oberfläche ist aus leicht geriffeltem Plastik, das sich nicht wirklich gut und nicht wirklich schlecht anfühlt. Die Unterseite ist für bessere Haftung (wie beworben) mit einer gummiartigen Oberfläche überzogen. Auf der oberen Seite gibt es neben der weiß leuchtenden XBox-Taste zwei Joy Sticks, eine "Ansicht-Taste" (Select), eine "Menü-Taste" (Start), zwei Sticks, ein sich ziemlich gut anfühlendes Steuerkreuz und A, B, X und Y. Vorne gibt es auf dem Controller zwei Bumper, zwei analoge Trigger die Vibrationsmotoren enthalten aber von fast keinem PC Spiel verwendet werden, einen USB Anschluss zum Laden und um den Controller per USB zu verwenden und eine "Wireless Enrollment-Taste" um den Controller per Bluetooth zu verbinden. Die hintere Seite enthält nur eine Abdeckung für die Batterien oder den Akku. Die untere Seite hat einen Anschluss für einen 3.5-mm-Kopfhörer und einen Erweiterungsanschluss für eine Tastatur, eine Audiosteuerung o.ä.

Das Play & Charge Kit

Mit laut Mediamarkt 2.8m gehört das schwarze MicroUSB Typ-B Kabel schon zu den längeren Kandidaten. Der große Anschluss für den Computer glänzt schwarz und hat ein eingraviertes XBOX Logo. Das andere Ende ist auch glänzend und enthält eine LED um den Ladezustand anzuzeigen. Insgesamt macht das Kabel einen relativ stabilen Eindruck. Aufgrund der Länge kann die Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu kürzeren Kabeln beeinträchtigt werden.
Der Akku ist mit der ungefähren Größe von zwei AA Batterien damit er in das Batteriefach passt für einen Lithium-Ion basierenden Akku eher klein und hält deshalb nicht ganz so lange wie Batterien. Dem Typ entsprechend ist der Akku sehr leicht, auch im Vergleich mit zwei AA Batterien.

4. Inbetriebnahme

Da ich keine XBox besitze werde ich hier nur auf Android, Linux und Windows eingehen.
Leider sind die Informationen zu diesem Gamepad sehr unvollständig und die Hilfe von Microsoft hilft auch nicht wirklich. So konnte ich z.B. nicht zuverlässig feststellen welche Bluetooth Versionen das Gamepad unterstützt (mit einem Bluetooth 4.0 Adapter hat das Gamepad kein Problem aber ein Bluetooth 2.0 Dongle wurde nicht unterstützt) oder welche Erweiterungen für den Erweiterungsanschluss mit Bluetooth oder USB funktionieren. Die meisten Erweiterungen scheinen u.a. mit dem offiziellen Adapter zu funktionieren, den ich allerdings nicht testen konnte.

Vorbereitung

Zuerst müssen entweder zwei AA-Batterien, z.B. die Mitgelieferten oder der Akku in das Gamepad eingesetzt werden. Wenn man das Gamepad per USB unter Windowsversionen ab 7 verwenden möchte, kann man es mit dem Kabel aus dem "Play & Charge Kit" oder einem anderen handelstypischen Micro-B zu Typ-A USB Kabel verbinden. Schon kann das Gamepad verwendet werden. Wenn man einen Kopfhörer an den entsprechenden Anschluss anschließt werden die PC Boxen deaktiviert und der Ton wird über die Kopfhörer ausgegeben. Die Erweiterungen für den Erweiterungsanschluss konnte ich in diesem Review leider nicht testen. Unter Android wurde das Gamepad nicht per USB erkannt.
Bevor die Batterien ganz leer sind hört das Gamepad auf zu vibrieren. Eine andere Ladezustandsanzeige hat das Gamepad nicht.

Verbindung per Bluetooth


Da es keine offiziellen Angaben dazu gibt welche Bluetooth Version benötigt wird um den Controller zu verwenden und ein älterer nicht unterstützt wurde empfehle ich bei dem Neukauf eines Dongles Bluetooth 4.0. Außerdem musst du Windows 10 als Betriebssystem haben. Unter Android lief der Controller mit der Version 4.2.0 und späteren. Ob frühere Versionen den Controller auch nutzen können weiß ich nicht. Offiziell wird per Bluetooth nur ein Controller auf einmal unterstützt aber wenn man keinen sehr, sehr schlechten Bluetooth Dongle hat sollten mehrere Controller kein Problem sein.
Um das Gameapad per Bluetooth zu verwenden muss man es erst koppeln. Dafür muss an Computer/Konsole/Handy der Suchlauf aktiviert werden. Dann muss so lange auf das XBox Logo vom Controller gedrückt werden, bis es langsam blinkt oder dauerhaft leuchtet. Wenn man jetzt die "Wireless Enrollment-Taste" gedrückt hält bis die XBox Taste schnell blinkt ist das Gamepad für andere Bluetooth Geräte Sichtbar und kann mit diesen verbunden werden. Wenn die Batterien ausgetauscht wurden muss der Controller erneut mit dem Gerät verbunden werden.
Unter Windows kann der Controller jetzt in Videospielen verwendet werden, bei Android ist es sogar möglich das Hauptmenü damit zu steuern. Der Kopfhöreranschluss funktioniert leider nicht im Bluetooth Modus.

Verbindung per Bluetooth (Ubuntu Mate)

Falls sich hier ein Linux Nutzer hin verirrt hat sollte noch angemerkt sein, dass die Verbindung unter Linux ein paar Schritte mehr benötigt. Ich habe mich grob an diese Anleitung gehalten aber die Funktionalität nicht in größerem Umfang getestet.
Zuerst muss man sich root-Rechte in dem Terminal verschaffen, das geht mit "sudo su". Möglicherweise wird man aufgefordert, das Benutzerpasswort anzugeben. Dann kann man "echo 1 > /sys/module/bluetooth/parameters/disable_ertm" eintippen und bestätigen. Jetzt kann man auf die "Wireless Enrollment-Taste" drücken um das Gamepad bereit zum Pairen zu machen. Als Nächstes muss man den Befehl "bluetoothctl" ausführen und "scan on" eingeben. Nach ein paar Sekunden sollte der XBox Controller als "Xbox Wireless Controller" erkannt werden; links daneben sollte die MAC-Adresse des Gamepads stehen.
Als Nächstes sollte "pair xxx" eingegeben werden, wobei xxx durch die MAC-Adresse des Gamepads ersetzt werden muss. Wenn das XBox Logo am Gamepad wieder normal blinkt oder aus ist muss man es ggf. anschalten und wieder die "Wireless Enrollment-Taste" drücken bis es schnell blinkt. Dann muss am Computer "connect xxx" eingegeben werden; auch hier muss xxx durch die MAC-Adresse des Controllers ersetzt werden. Jetzt sollte das XBox Logo des Gamepads dauerhaft leuchten und man sollte es verwenden können.

Akkus laden

1.2V Akkus in Batterieform müssen zum Laden aus dem Gamepad herausgenommen werden. Direkt über den USB Anschluss kann nur der offizielle Akku geladen werden. Dafür muss er nur über ein Kabel mit einem USB Host Anschluss verbunden werden - sei es ein Steckdosenadapter oder der Anschluss eines Computers/einer Konsole. Wenn man das offizielle USB Ladekabel verwendet leuchtet die LED am MicroUSB Anschluss Orange bis das Gamepad vollgeladen ist. Dann leuchtet sie weiß.

Controller aktualisieren


Unter Windows 10 kann man sich im Store die "Xbox Zubehör" App herunterladen. Hauptsächlich ist sie dafür da die Tastenbelegung des Elitecontrollers zu ändern (mit diesem Controller geht das nicht in der App) aber aktualisieren kann man ihn dort auch. Dafür muss man den Controller im Idealfall nur per USB mit dem Computer verbinden, die App starten, "Geräteinfo" auswählen und dort auf die entsprechende Option drücken. Nach meiner Erfahrung gibt es aber häufiger mal Probleme mit der App und in dem halben Jahr seitdem ich den Controller verwende ist maximal eine Aktualisierung erschienen. Die App auf der XBox One Konsole soll immerhin besser funktionieren.

Tasten neu konfigurieren

Auch wenn diese Funktion nicht von der Xbox Zubehör App unterstützt wird gibt es Software von Drittanbietern um die Tasten neu zu konfigurieren. Dazu zählen auch die entsprechenden Funktionen vom Steam Big Picture Mode, die erst exklusiv für Steam Controller waren. Damit kann man nicht nur die Tastenbelegung in Spielen ändern (ggf. muss das Spiel im Steam Client als Steam fremdes Spiel hinzugefügt werden) sondern auch den Desktop usw. per Controller bedienen.

5. Benutzungskomfort

Das Gamepad liegt gut in der Hand. Die Gesamtform des Wii U Pro Controllers gefällt mir zwar etwas besser aber dafür sind die Tasten etwas besser positioniert wodurch beide gleich auf sind. Die Druckpunkte des Steuerkreuzes sind sauber definiert. Die A, B, X und Y Tasten sind ein wenig wackelig aber das stört beim Spielen nicht wirklich. Der Rumbleeffekt ist stark genug, damit man eine deutliche Bewegung spürt und gefällt mir sehr gut. Von dem Gefühl und der Hardware her ein sehr gutes Gamepad.
Wenn man das Gamepad an einem PC mit Bluetooth verbinden möchte fängt der Ärger an und geht weiter wenn man das Gamepad aktualisieren möchte. Während das ganze auf der XBox laut Berichten funktioniert scheitert es bei der App für den PC gerne schon am Erkennen des Controllers.
Mein PC ist bei einigen Spielen abgestürzt als ich den Controller verwenden wollte. Da solche Berichte relativ selten sind gehe ich allerdings davon aus, dass das am PC und nicht am Controller liegt.

6. Schlussergebnis

Die Hardware des Controllers ist wie von Microsoft gewohnt sehr gut. Er liegt gut in der Hand, das Steuerkreuz wurde verbessert und insgesamt fühlt sich alles gut und richtig an. Bei der Software sieht das leider anders aus - die App hat schon Probleme das Gamepad zu erkennen; das schaffen selbst billige Chinacontroller besser. Dabei hilft auch nicht die absolut unzureichende Informationspolitik bei der nicht mal erwähnt wird was für eine Bluetooth Version das Gamepad benötigt. Immerhin ist kein 20€ teurer Adapter mehr wie bei den Vorgängern nötig - er kann mit normalen Bluetooth Sticks verbunden werden. Mit einigen Tricks funktioniert das Gamepad auch unter Linux.

Positiv:
- Liegt gut in der Hand
- Mit sehr vielen Spielen kompatibel; sehr viele Spiele für XBox Controller optimiert
- Unterstützt Bluetooth, proprietäres drahtloses Protokoll und USB
- Firmware aktualisierbar
- Kompatibel mit Windows, Android, Linux und weiteren Betriebssystemen
- Gute Batterielaufzeit
- Option eigene Farbkombination zusammenzustellen

Negativ:
- Akku nicht enthalten; beides zusammen relativ teuer
- Keine Ladezustandsanzeige
- Updatesoftware mangelhaft
- Schlechte Informationspolitik

Montag, 13. November 2017

Nintendo will Spiele zukünftig später an Einzelhandel liefern

Aufgrund von der Verbreitung von Spielen bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung will Nintendo zukünftig den Einzelhandel später beliefern.
Quelle: https://www.ntower.de/news/50033-europ%C3%A4ische-einzelh%C3%A4ndler-werden-nintendo-spiele-k%C3%BCnftig-nicht-mehr-so-fr%C3%BCh-geli/

Codeausführung im Nintendo Switch Userland erreicht

Das ReSwitched-Team hat es geschafft, eigenen Code im Nintendo Switch Userland auszuführen. Versionen über 3.0.0 werden derzeit nicht unterstützt.
Auch wenn das ein großer Schritt zu einem öffentlichen Homebrewlauncher ist wird das noch eine ganze Weile dauern. Dazu ein Zitat aus dem #switchdev IRC, wo auch Szenegrößen wie derrek, plutoo, smea und yls8 sind:
<hexkyz>Wie lange wird es dauern bis die Leute erkennen, dass der Grafikkram noch nicht mal fertig ist um "hello world" anzuzeigen?
<hexkyz>Ich sehe einige Threads über das Portieren von Doom und Retroarch, aber ich denke nicht, dass die Leute wirklich verstehen wie viel Arbeit da rein gesteckt werden muss (außerdem verstehen sie nicht die Begrenzungen von der Methode hinter rohan)
<wedr_>Das ist wo die feine Linie zwischen Nicht-Entwickler und Entwickler gezeichnet ist.
<hexkyz>Ich habe den Eindruck, dass es ein großes Missverständnis gibt wenn Leute das "printf" in libtransistor sehen
<hexkyz>Es existiert KEIN Code um Text auf dem Display auszugeben

Frei von mir aus dem Englischen übersetzt. Originaltext:
<hexkyz> how long will people take to realize that the graphics stuff is not even ready for displaying a "hello world"? <hexkyz> i see a bunch of threads about porting doom and retroarch, but i don't think people truly understand the work that must go into that (nor the limitations of the method behind rohan) <wedr_> This is where the fine line between a non-developer and a developer is drawn. <hexkyz> i feel there's this huge misconception that people are getting from seeing "printf" in libtransistor <hexkyz> there is NO code for writing to the display

Samstag, 11. November 2017

Supercard Lite Rumble Review (supercard.sc)


Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Packung und Inhalt
3. Qualität der Karte
4. Installation und Benutzung
5. Kompatibilität
6. Weitere Funktionen
7. Schlussergebnis

1. Überblick

Mit der Supercard DSONE und später mit der Supercard DSTWO ist es dem Supercard Team geglückt, einen Karrieresprung hinzulegen. Von der mit am billigsten Flashkarte (aber mit gutem Support) bis zu einer der teuersten Slot-1 Karten mit einzigartigen Funktionen. Aber wie sah es mit dem Supercard Team vor der Slot-1 Zeit aus? Wie das M3-Team und das EZ-Flash Team hat auch das Supercard Team eine Geschichte, die vor den Flashkarten liegt, wie wir sie heute gewohnt sind. Ein Schritt dieses Teams, wenn auch nicht der Erste, war die Supercard Lite Rumble für den GBA Slot. Dabei ist anzumerken, dass sie im Gegensatz zu der nicht-rumble Serie keine GBA Spiele unterstützt aber dafür ein Rumblepack hat. Wie der Name schon zeigt ist die Karte außerdem nur mit dem Nintendo DS Lite kompatibel.

Offizielle Funktionen (von Supercard.sc; frei übersetzt):
-Enthält Rumblepack
-Exzellente Spielkompatibilität
-Unterstützt komprimierte ROMs (komprimiere ROMs wenn du sie konvertierst)
-Originaler neuer Speichermodus (schreibt direkt auf die SD Karte und erlaubt Backups)
-Leistungsstarke Cheatfunktion (unterstützt unterschiedliche Cheatcodes)
-Soft-Reset
-Multimedia Funktionen
-Real Time Guide

2. Packung und Inhalt


Die Verpackung der Supercard Lite Rumble ist ungefähr so groß wie die Verpackung der DSTWO, aber etwas tiefer und kürzer. Auf der Vorderseite sieht man ein Bild der Karte in echter Größe. Im Hintergrund ist noch ein vergrößertes Bild der Karte. Ansonsten steht auf der Vorderseite noch das Logo und die Hinweise "High Speed Original Size!" und "Compatible with NDS Lite". An der Oberseite sowie an den Seiten gibt es je ein Logo der Karte. Unten gibt es Hinweise zu den unterstützen Systemen (iDSL und NDSL also iQue DS (China) und Nintendo DS Lite (Rest der Welt)), ein Logo des Teams, einen Barcode und den Hinweis "Made in China".

Auf der Rückseite gibt es eine sehr kurze Einleitung mit einigen Funktionen der Karte, eine Bildanleitung und eine kurze Textanleitung. Außerdem gibt es die Systemvoraussetzungen für die Software (mehr dazu später) und einen Hinweis zur offiziellen Website, die damals noch "www.supercard.sc" hieß. Das Englisch bei den Beschriftungen ist fast fehlerfrei.
In der Packung befindet sich eine graue, eher billigere Einlage, in der sich die Flashkarte befindet. Ansonsten gibt es keinen Packungsinhalt mehr.

3. Qualität der Karte


Meine Supercard Lite Rumble ist schwarz aber es gab sie auch in einigen anderen Farben inklusive weiß. Auf der Vorderseite des Moduls befindet sich erneut das Logo der Karte und der Hinweis "Rumble Pack included". Oben befindet sich ein Aufkleber mit dem Produktionsdatum (bei mir der Oktober 2006) und ein Schlitz für die MicroSD Karte. Die Rückseite wird mithilfe von zwei Schrauben, die an den gegenüberliegenden oberen Enden befestigt sind, an der Vorderseite gehalten. Ansonsten ist sie leer. Auf der Unterseite befinden sich nur die Kontakte für den DS.
Das Modul fühlt sich mittelmäßig wertig aber relativ stabil an. Die Hülle macht bis auf die Stelle, an der sich der Leser für MicroSD Karten befindet, einen stabilen Eindruck. Der MicroSD Karten Leser enthält keine Feder sodass sie nicht "ausgeworfen" wird, wenn man sie in das Modul drückt.

4. Installation und Benutzung

a) Im Nintendo DS Mode starten


Erst einmal benötigst du eine Möglichkeit, diese Karte im Nintendo DS Modus zu starten. Dafür kannst du einen NoPass oder eine Slot-1 Mode Flashkarte wie die Supercard DSTWO benutzen. Eigentlich alle Slot-1 Flashkarten können als NoPass verwendet werden und ansonsten kannst du fast jeden NoPass, z.B. den EZ Pass 3, benutzen. Alternativ kannst du dir auch die Custom Firmware Flashme installieren.
Wenn du dich für ein NoPass entschieden hast musst du erst ihn starten, der dann die Slot-2 Flashkarte startet. Das gleiche gilt für Slot-1 Flashkarten. Wenn du die DSTWO verwendest musst du ein weiteres Plugin verwenden (mehr dazu später). Ansonsten unterstützt die DSTWO mit der Supercard Lite auch noch ein paar weitere Funktionen, zu denen ich später komme.


b) Spiele auf die Karte kopieren




Um abschließend Spiele auf die Karte laden zu können benötigt man noch die entsprechende Software, die man hier herunterladen kann. Das Programm muss danach noch installiert werden.
In dem GUI kann man durch Druck auf die Schaltfläche "Options" den Ausgabepfad, in dem die gepatchten Spiele gespeichert werden sollen, auswählen. Außerdem kann man unter "Language" die Sprache von Englisch zu vereinfachtem Chinesisch oder traditionellem Chinesisch verändern. Außerdem gibt es unter "Game Default Set" die Möglichkeit, Standarteinstellungen für das Patchen der Spiele anzugeben. Folgend gibt es eine Liste mit der Erklärung der Funktionen.
-Saver Patch: die ROM wird so gepatcht, dass sie auf der MicroSD Karte und nicht auf einer Slot-1 Karte speichert
-Einable Restart: heutzutage unter Softreset bekannt
-Enable Add Cheat: die Möglichkeit, Cheats zu aktivieren
-Enable Real Time Save: Speichern der aktuellen Position im Spiel, unabhängig von Speicherpunkten

Zurück in der "Game List" kann man durch Auswahl von "Add" neue Spiele hinzufügen. Diese kann man auch wieder löschen oder durch Druck auf "Out" patchen.
Des Weiteren kann man an dieser Stelle Einstellungen für einzelne Spiele vornehmen. Dazu muss man einen Rechtsklick auf das Spiel in der Liste machen und "Properties" auswählen. Hier gibt es die Optionen "Saver patch", die der Option unter "Options" entspricht. Außerdem gibt es den "ROM Position Patch", mit dem man schätzungsweise den Typ der Supercard auswählen kann. Hier gibt es aber nur eine verfügbare Option. Außerdem kann man auch hier "Enable Restart" auswählen. Des Weiteren gibt es die folgenden Optionen.
-Enable Trim ROM: nicht verwendete Inhalte in der ROM werden rausgeschnitten
-Faster Play Game: dies ist eine Option, um die Geschwindigkeit der Spiele zu erhöhen
-Enable DMA Mode: diese Option kann die Geschwindigkeit einer ROM erhöhen
-iQue Game: diese Option ist für chinesische Spiele
-Enable patch Cartridge access: dieser Patch erhöht die Kompatibilität der Karte mit GBA Spielen (die gar nicht unterstützt werden)
-Enable Rumble: mit dieser Option wird das Spiel so gepatcht, dass das Rumble Pack der Flashkarte bei Druck einer bestimmten Taste vibriert
-Enable Cheat: diese Option aktiviert Cheats
-ReadCardPatchMode: diese Option soll die Kompatibilität mit DS Spielen erhöhen

An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass der Standbymodus vom DS mit dieser Karte nicht richtig funktioniert. Es wird einfach nicht erkannt, dass der DS geschlossen wurde.

c) Firmware Updaten

Wenn du die Firmware der Supercard Lite Rumble updaten möchtest, kannst du dir hier die aktuelle Firmware herunterladen. Sie muss wie ein normales DS Spiel ausgeführt werden. Firmware Updates sind hauptsächlich dazu nötig, die Spielekompatibilität zu erhöhen.


5. Kompatibilität

GBA Spiele werden von dieser Karte leider nicht unterstützt. Dafür aber DS Spiele, deren Kompatibilität aber im Gegensatz zu aktuellen Slot-1 Karten eher grausam ist. Bezüglich PassMe Geräten sollte es mit allen aktuelleren keine Probleme geben. Folgend gibt es die genaueren Ergebnisse meiner Kompatibilitätstests.

PassMe Kompatibilität:
-FlashMe: Keine Probleme
-EZ Pass 3: Keine Probleme

DS Homebrew Kompatibilität:
-Transformers: Autobots: Keine Probleme
-Metroid Prime Pinball: Keine Probleme; Rumble Patch für USA Version verfügbar
-Trackmania Turbo: Keine Probleme (DMA Modus muss deaktiviert sein)
-Lego Fluch der Karibik: Funktioniert nicht

DS Homebrew Kompatibilität:
-DSOrganize: Keine Probleme
-HBMenu: Keine Probleme
-DSCraft: Geht nur mit HBMenu
-DSCraft FAT: Funktioniert nicht
-Fireworlds: Keine Probleme
-DiagnosE: Keine Probleme

6. Weitere Funktionen

Neben dem Abspielen von ROMs unterstützt die Supercard Lite Rumble auch noch einige, teilweise nur in Verbindung mit einer Slot-1 Karte von dem Supercard Team zu verwendenden, Extrafunktionen.

Cheats
Schon diese Karte unterstützt Cheats. Allerdings wird dazu eine Database benötigt, die es heutzutage kaum noch gibt. Immerhin gibt es auf der offiziellen Downloadseite einige Converter für gängigere Formate.

Softreset
Durch Druck der Tastenkombination L, R, A, B, X und Y gelangt man, wenn man diese Option im Patcher aktiviert hat, wieder im Hauptmenü. Das funktioniert allerdings nicht bei Homebrewanwendungen. Ansonsten konnte ich bei dieser Option keine Probleme feststellen.

Rumblepack
In Verbindung mit einer Supercard aus der Slot-1 Reihe (das heißt einer Supercard DSONE oder einer Supercard DSTWO) kann die Supercard Lite Rumble als Rumble Pack verwendet werden. Dafür muss man im Menü der Slot-1 Karte als Slot-2 Option "Rumble" auswählen und das Spiel von der Slot-1 Karte aus starten.

Rumble Patch
DS Spiele, die mit dieser Karte gestartet werden erkennen das Rumble Pack der Karte nicht direkt. Für die amerikanische Version von Metriod Prime Pinball gibt es allerdings einen Patch, damit die ROM das Rumble Pack der Flashkarte verwendet. Du kannst ihn dir hier herunterladen.

7. Schlussergebnis

Da es sich bei dieser Karte um ein Slot-2 Modul handelt, sollte klar sein, dass man es nicht mit aktuellen Slot-1 Modulen vergleichen kann. Dafür, dass diese Karte so viel älter ist, unterstützt sie sehr viele Funktionen, die aber teilweise auch nur durch das Patchen im Voraus ermöglicht werden.
Das Menü dieser Karte scheint eigentlich für den GBA Modus gedacht zu sein, was aber keinen Sinn ergibt, da die Karte sowieso keine GBA Spiele unterstützt.

Positiv:
-Viele Funktionen
-Am Längsten unterstützte Slot-2 Karte
-Passt direkt in den Slot vom DS Lite
-Hardware macht stabilen Eindruck

Negativ:
-Keine Updates mehr; aktuellere Spiele inkompatibel
-Nicht mit originalem DS kompatibel
-Unterstützt keine GBA Spiele
-Nutzt eigenes Cheatformat
-ROMs müssen vorher gepatcht werden

Würde ich diese Karte weiterempfehlen?
Nein. Heutzutage gibt es weitaus bessere Module, zum Beispiel die Supercard DSTWO Plus.

iTouch DS Review (itouch.com)

Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Packung und Inhalt
3. Qualität der Karte
4. Installation und Benutzung
5. Kompatibilität
6. Weitere Funktionen
7. Schlussergebnis

1. Überblick

Vielleicht hast du den Namen "iTouch" schon einmal gehört, vielleicht aber auch nicht. Wahrscheinlich hast du aber schon einmal den Namen "M3" bzw. "G6" gehört. Beide Namen gehören zu einem relativ beliebten Flashkartenteam. Neben den beiden Hauptkarten hat dieses Team allerdings einige weitere Karten für den DS herausgebracht, darunter die iTouch DS. Dabei handelt es sich um ein Modul, das im Jahr 2008 auf den Markt kam. Später wurde es durch die iTouch 2, die im Gegensatz zum ersten Modell mit dem DSi (und theoretisch dem 3DS) kompatibel ist, abgelöst.
Ich habe diese Karte bei Shop01media.com gekauft.

Offizielle Funktionen (von der Rückseite der Box, frei übersetzt):
-Plug and Play Funktion zur einfachen Benutzung
-100% Kompatibilität mit Spielen
-Erkennt und erstellt Speicherdatei automatisch
-Eingebaute Cheat Engine
-Komplett veränderbares Skin Interface
-Unterstützt Micro SDHC und Micro SD Karten (Speicherplatz über 4GB)
-Unterstützt Homebrewanwendungen
-Unterstützt Soft-Reset
-Unterstützt mehrere Sprachen
-Unterstützt Downloadspiel
-Ein-Chip-Lösung, höchste Stabilität & niedrigster Stromverbrauch
-Unterstützt mehrere Sprachen (das hatten wir doch schonmal): Englisch, Französisch, Niederländisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Koreanisch und Thailändisch

2. Packung und Inhalt


Das, was bei der Verpackung der iTouch DS als Erstes auffällt, ist die Größe. Die Karte kommt in einer Box, die etwas größer als die normalen R4 Verpackungen aber kleiner als luxuriöse Packungen wie die der DSTWO ist. Trotzdem ist es im Gegensatz zu anderen R4 Karten eine Pappbox.
Auf der Vorderseite der Packung befinden sich das iTouch Logo, die empfohlene Region (European/USA) und die unterstützten Speicherkarten. Die Ober- und Unterseite der Packung sind komplett weiß. Auf der linken Seite befindet sich das iTouch DS Logo. Die Rückseite bietet Informationen über die offiziellen Funktionen, die Website, Entsorgungshinweise und den Produktionsort ("Made in China"). An der Oberseite der Packung befindet sich eine Möglichkeit, die Packung wie in einem Laden aufzuhängen.
In der Box befindet sich eine billige, durchsichtige Plastikeinlage, die Platz für ein DS Modul und ein GBA Modul für den DS Lite bietet. Dort drin befinden sich die Flashkarte und ein MicroSD Lesegerät.

Auf dem MicroSD Karten Lesegerät befindet sich als Aufdruck ein USB 2.0 Logo und der Schriftzug "T-Flash Card Reader". Er macht einen relativ billigen Eindruck und enthält keine Feder, durch die die MicroSD bei der Entnahme aus dem Schlitz "geschossen" werden würde. Der MicroSD Kartenleser hat starke Ähnlichkeiten mit dem, der bei der R4 SDHC Dual-Core 2014 mitgeliefert wurde.

3. Qualität der Karte


Das Modul selbst hat die normale dunkelgraue Farbe, wie sie auch Spiele haben. Vorne klebt ein weißer Sticker, auf dem das Logo der Karte und Hinweise zur empfohlenen Region stehen. Der Aufkleber ist fast so groß wie die Karte und macht keinen qualitativen Eindruck. In der Mitte des Aufklebers kann man eine Einhöhlung im Plastik sehen, hinter der sich Bauteile der Karte verstecken. Das Plastik der Hülle der Karte fühlt sich auch nicht sehr qualitativ an. Beide Hälften des Plastiks werden wie bei der M3i Zero links, oben und rechts mit zwei Pins pro Seite zusammengehalten, was ein Qualitätsmerkmal ist. An der oberen Seite befindet sich halb mittig der Schlitz für die MicroSD Karte. Das Lesegerät hat eine Feder, wodurch die Karte bei der Entnahme "ausgeworfen" wird. Dabei entsteht ein im Vergleich zu anderen Karten relativ lauter Klicksound.
Die Kontakte wurden an der Unterseite nicht komplett durchgezogen und es gibt zwischen den einzelnen Kontakten keine Stege, wodurch Kontaktprobleme entstehen können.

4. Installation und Benutzung


Dieses Modul wird nach dem Standardschema installiert. Der Kernel, den du von dieser Seite herunterladen kannst (Kernel sind folgende Dateien: "8518-iTouch - M3 Sakura Dual Boot v2.1.rar", "18856-iTouch_loader_v3.8e.zip", "24220-it_3.9a.zip", "Sakura 1.12+1 + itouch 3.9a + WoodYS 28.02.13.rar" und "iTouch_QuadBoot.rar"; einer genügt), muss auf die MicroSD Karte entpackt werden. Dann können die gewünschten Spiele einfach dazu auf die Karte gelegt werden.
Drei der fünf Dateien enthalten mehrere Betriebssysteme. Da die iTouch Firmware erweitert werden kann gehe ich hier nur auf die offizielle Hauptfirmware "iTouch 3.9a" ein.

Wenn man die Karte zum ersten Mal startet gelangt man direkt in das Hauptmenü, ohne den "Healthscreen" beim Konsolenstart zu sehen und ohne "DS Game" auszuwählen. In dem Hauptmenü gibt es die drei Optionen "iCard", "iFav" und "iGame", eine Versionsnummer und das aktuelle Datum. Mit diesen Kategorien wurde versucht, von den drei Standardkategorien abzuweichen (ROMs, Moonshell/ Favoriten und Einstellungen/ Slot-2 Booten) was auf Kosten der Nutzerfreundlichkeit bzw. Verständlichkeit des Kernels geschieht. Falls deine Karte wie meine standardmäßig in Spanisch ist, kannst du die Option "iFav" auswählen, die "Global.nds" ausführen und unter "Languages" deine Spracheinstellung auswählen.
Mit der Option "iCard" kann man Spiele ganz normal starten und mit "X" zu den Favoriten (mehr dazu später) hinzufügen. Wenn man einen Favoriten hinzufügt wird auf dem oberen Bildschirm kurz "Creating...", also erstellen angezeigt. Man kann auch mehrere Favoriten für ein Spiel hinzufügen. Mit "B" kann man Dateien löschen. Transparente Farben werden leider nicht richtig vom iTouch Menü erkannt.
Unter dem Menüpunkt "iFav" gibt es eine Liste der zuvor gespeicherten Favoriten. Mit der "Global.nds" kann man die globalen Einstellungen verändern. Wenn man eine ROM von einem echten Spiel auswählt und "Select" drückt kann man Einstellungen wie die Cheats auswählen. Mit "X" kann man hinzugefügte Favoriten wieder entfernen. Leider sieht man hier, wie sich die Grafiken von dem Menü nacheinander aufbauen, was zeigt, wie langsam der Kernel eigentlich ist.
In den globalen Einstellungen gibt es die Optionen "Languages", "RTS/Reset" und "Sleep Mode". Unter Languages kann man die Sprache einstellen, in der das System erscheinen soll. Diese Option war anscheinend wichtig genug um gleich zweimal in den offiziellen Funktionen erwähnt zu werden. Mit RTS/Reset kann man die Real Time Save/ Reset Funktion aktivieren und den Hotkey, also die Tastenkombination um die Funktion zu aktivieren, einstellen. Für Reset gibt es die Hotkeys "L+R+A+B+X" und "L+R+A+B+X" zur Auswahl. Bei der Real Time Save Funktion kann man zwischen "L+R+Select" und "L+R+Y" entscheiden. Unter "Sleep Mode" kann man einstellen, ob und nach wie vielen Sekunden beide Bildschirme der Konsole ausgehen sollen, wenn sie nicht benutzt wird. Zur Auswahl stehen neben "Off" "20 Sec" und "30 Sec". Nach dem Ändern der Einstellungen muss das System neu gestartet werden.

Die letzte Funktion "iGame" ist die Option, mit der man Spiele im Normalfall starten sollte. Hier gibt es mit der "X" Taste die Möglichkeit, das Spiel zu den Favoriten hinzuzufügen. Außerdem gibt es mit "Select" die Möglichkeit, weitere Einstellungen vorzunehmen. Es gibt "Wähle Cheatcode-Datei", wo man sich eine Datenbank bzw. Datei mit Cheatcodes auswählen kann, "Cheatcode-Funktion", wo man Cheats aktivieren und deaktivieren kann, "Zeitlupen-Funktion", womit man das Spiel verlangsamt abspielen kann, "Backup-Funktion", womit man Speicherdateien direkt in andere Formate umwandeln kann, "Methode", wo man einen Patch für Anwendungen hinzufügen kann, die Downloadplay verwenden. Des Weiteren gibt es die Option "Cheatcode Auswählen", mit der man abschließend die zu verwenden Cheats auswählen kann, "Reset/RT Save", wo man den Reset/ Real Time Save Hotkey für jedes Spiel verändern kann und "Zeitlupenstufe", womit man die Geschwindigkeit der Zeitlupe verändern kann.
Wenn man die Konsole neustartet fällt auf, dass man sich an dem Ort der zuletzt gestarteten Anwendung befindet wodurch man Zeit sparen kann. Des Weiteren gibt es Übergangseffekte, die ein nettes Gimmick sind und auf Qualität schließen lassen. Sie schaffen es aber nicht, über die übertriebenen Ladezeiten hinwegzutäuschen.

Bei der Verwendung von Skins müssen alle Bilder aus dem iTouch Ordner überschrieben werden, weshalb man nur einen Skin auf einmal haben kann. Das ist sehr unpraktisch.

5. Kompatibilität

Wenn man diese Karte vor dem Starten in den DSi steckt, gelangt man direkt zu einem "Ein Fehler ist aufgetreten..." Screen. Wenn man die Karte in den Slot steckt, während der DSi im Hauptmenü ist, wird ein "G6 Real" Logo angezeigt. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Karte vom M3 bzw. G6 Team kommt.
Die ROM Kompatibilität ist größtenteils ziemlich gut bis auf ein paar Ausnahmen mit neueren Spielen, die ggf. einige Bugs enthalten oder bestimmte Funktionen nicht unterstützen.

ROM Kompatibilität:
-Trackmania Turbo: Keine Probleme
-Lego Fluch der Karibik: RTS/ Softreset darf nicht aktiviert sein
-Metroid Prime Pinball: Keine Probleme (Slow Motion funktioniert nicht)
Homebrew Kompatibilität:
-Everlasting TH: Keine Probleme
-DSCraft FAT; Keine Probleme
-DSCraft Nitro: Keine Grafiken
-DSOrganize: Keine Probleme
-DiagnoSe: Keine Probleme


6. Weitere Funktionen

Auch wenn die Hardware vielleicht nicht so gut ist, hat die Software einige Funktionen, die bei den meisten Spielen auch funktionieren. Übrigens kann die Wiedergabe der Spiele zu laggs führen, wenn zu viele Extrafunktionen aktiviert sind.
Diese Soft Reset Funktion muss wie unter dem 4. Punkt erwähnt erst aktiviert werden. Dann kann man mit der angegebenen Tastenkombination zurück in das Hautmenü kehren. Wenn man den RTS Hotkey verwendet, kann man im RTS Menü unter dem Punkt "MAIN MENU" Softreset verwenden.
Real Time Saves müssen auch erst aktiviert werden. Wenn das geschehen ist kann man mithilfe des Hotkeys, den man bei der Aktivierung auswählen kann, in das Real Time Menü gelangen. Dort gibt es drei Speicherplätze um einen Speicherstand des aktuellen Spielstands zu erstellen. Das ist aber kein normaler Speicherstand sondern eine Art Backup des aktuellen Spielstandes. Dadurch kann man z.B. direkt vor Bosskämpfen oder sogar in Bosskämpfen speichern.

Mit der Zeitlupenfunktion kann man die Wiedergabe von Spielen verlangsamen, was nicht mit allen Spielen funktioniert. Dazu muss man erst einmal in dem "Select"-Menü einen Hotkey auswählen. Dann muss man unter "Zeitlupenstufe" eine Geschwindigkeit von 0 bis 7 auswählen. Die "Real Time Save" Funktion darf bei der Verwendung dieser Funktion nicht aktiviert sein.
Mit dieser Funktion, die man nur in den globalen Einstellungen verändern kann, werden die Bildschirme im Hauptmenü der Flashkarte nach einiger Zeit ausgeschaltet, wenn sie nicht verwendet wird. Ich finde diese Funktion unnötig und eher störend, weshalb ich sie nicht aktiviert habe.

7. Schlussergebnis

Diese Karte hat mich einerseits positiv überrascht aber andererseits auch negativ. Sie hat wirklich viele Funktionen, fast so viele wie die M3i Zero, aber das Menü ist langsam, unübersichtlich und die Qualität der Hardware der Karte ist wirklich schlecht. Diese Karte wurde von dem M3 Team als "Low Budget" Karte entwickelt und bis auf die Anzahl der Funktionen merkt man das auch. Allerdings sind die offiziellen M3 Menüs auch nicht schneller.
Ein Lichtblick sind hierbei die alternativen Betriebssysteme, darunter auch Wood und Sakura (Moonshell mit ROM Loader). Leider ist zumindest die kompatible Sakura Version veraltet und hat keine besonders gute Spielekompatibilität.

Positiv:
- Preislich günstig
- Viele Funktionen
- Relativ gute Spieleunterstützung
- Multikernel verfügbar
- Vom bekannten M3 Team
- Gut übersetztes User Interface in vielen Sprachen

Negativ:
- Langsam
- Hardware billig
- Unübersichtliches Menü
- Kein Skinmenü
- Website nicht mehr verfügbar
- Kompatibilitätsprobleme mit neueren Spielen und Homebrew, die ARGV bzw. NitroFS verwendet

Würde ich diese Karte weiterempfehlen?
Nein. Es gibt bessere Module, die teilweise sogar weniger kosten.

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